Von Andrea prinz auf Freitag, 15. August 2025
Kategorie: Datenschutz

Dienstleisterkontrolle nach DSGVO: Was Unternehmen beachten müssen

Viele Firmen vergeben Aufgaben an externe Dienstleister – etwa IT, Cloud-Hosting oder Marketing. Doch die DSGVO schreibt dafür klare Regeln vor. Die sogenannte Dienstleisterkontrolle sorgt dafür, dass personenbezogene Daten bei Dritten ebenso sicher verarbeitet werden wie im eigenen Betrieb.

1. Warum Dienstleisterkontrolle so wichtig ist

2. Auftragsverarbeitungsvertrag richtig gestalten

Ein rechtswirksamer Vertrag nach DSGVO muss enthalten:

Fehlen diese, haften sowohl Auftraggeber als auch Dienstleister gemeinsam.

3. Risiken erkennen & risikobasierte Kontrolle einführen

4. Kontrolle von Sub-Unternehmern (Kettenverarbeitung)

5. Wie die Kontrolle genau funktioniert

6. Wie oft dürfen Vor-Ort-Audits stattfinden?

7. Wer trägt die Kosten für Kontrollen?

8. Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)

9. Datenschutzmanagementsystem (DSMS) einbinden

10. Schritt-für-Schritt-Plan zur Umsetzung
Schritt Maßnahme
1 Alle Dienstleister erfassen und Datenempfänger benennen
2 Risikoanalyse durchführen (Art, Umfang, Sensibilität)
3 AVV abschließen – vollständig und rechtskonform
4 Technische Maßnahmen, Audits, Zertifikate vergleichen
5 Kontrollen dokumentieren und protokollieren
6 Regelmäßige Überprüfung planen und durchführen
7 Bei Sub-Auftragsverarbeitern aktiv prüfen
8 Faire Kostenzusagen vertraglich regeln
9 DSMS um diese Prozesse ergänzen
10 Mitarbeitende kontinuierlich schulen

Eine wirksame Dienstleisterkontrolle nach DSGVO bedeutet:

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Ihr Team von Datenschutz Prinz