1. Warum das Thema wichtig ist
Die Online-Terminbuchung bei Ärzt:innen ist heute praktisch – man spart Zeit, kann 24/7 buchen und muss nicht in der Praxis anrufen. Doch damit stehen auch Fragen zum Datenschutz auf dem Plan: Welche Daten werden wirklich gebraucht? Wer darf sie sehen? Wie werden sie geschützt?
Die Datenschutzbehörden haben dazu klare Regeln entwickelt – für Ärzt:innen, Diensteanbieter und Patient:innen. Ziel ist, dass die digitale Terminvergabe leichter und gleichzeitig sicherer wird.
2. Wer ist beteiligt?Alle verwalten personenbezogene Daten – davon sind Gesundheitsdaten besonders sensibel und streng geschützt.
3. Welche Daten sind nötig?Für einen Online-Termin reicht meist:
Weniger ist mehr: Es dürfen niemals alle Patientendaten oder zusätzliche Infos ohne Not erfasst werden.
4. Rollen von Praxis und DienstleisterPatient:innen müssen klar und verständlich aufgeklärt werden, z. B.:
Diese Informationen müssen leicht zugänglich sein, z. B. auf der Webseite und in der Praxis.
5.2 Koppelungsverbot beachtenPatient:innen dürfen nicht gezwungen sein, zusätzliche Optionen zu nutzen, um einen Termin zu bekommen. Zum Beispiel: Wenn für die Terminvergabe keine E-Mail nötig ist, darf die Praxis nicht verlangen, dass die Patient:innen eine E-Mail-Adresse angeben müssen.
6. Terminerinnerungen: extra Einwilligung nötigErinnerungen per SMS oder E-Mail sind freiwillige Zusatzservices. Dafür muss eine konkrete und nachweisbare Einwilligung der Patient:innen vorliegen. Die Praxis darf diese Erinnerungen nicht automatisch oder ohne Wahlmöglichkeit aktivieren.
7. Datenlöschung: sauber und rechtzeitigDamit niemand Daten abgreift oder manipuliert, müssen Maßnahmen vorhanden sein wie z. B.:
| Vorteile für die Praxis | Vorteile für Patient:innen |
|---|---|
| Weniger Telefonanrufe | Jederzeit Termine online buchen |
| Klarere Abläufe und weniger Chaos | Einfach, schnell und flexibel |
| Weniger Datenschutzrisiko | Mehr Vertrauen in sicheren Umgang mit Daten |
| Weniger Verwaltungsaufwand | Möglichkeit, Erinnerungen zu nutzen |
Digitale Lösungen im Gesundheitswesen werden weiterkommen – etwa Telemedizin, KI-gestützte Diagnose oder Cloud-Tools. Wichtig ist: Der Datenschutz muss bei allen Schritten mitgedacht werden. Nur so bleibt das Vertrauen der Patient:innen und die Sicherheit gewährleistet.
Online-Termine sind bequem, aber es geht nur mit Datenschutz.
Ärzt:innen und Pflegeeinrichtungen müssen:
Patient:innen sollten:
Wenn Ärzt:innen und Online-Dienste datenschutzgerecht handeln, profitieren alle – entzerrte Abläufe für Praxen, mehr Komfort für Patient:innen und ein gutes Gefühl für Sicherheit und Vertraulichkeit.
Call‑to‑action für Ihre Praxis‑Website:
Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung brauchen – etwa beim Datenschutz‑Check oder bei Formularen und Technik – helfen wir Ihnen gerne weiter!
Hinweis zum Schluss: Die Regeln zur Online-Terminvergabe ändern sich selten, sind aber wichtig. Regelmäßige Updates und Kontrollen schützen Sie und Ihre Patient:innen langfristig.
Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Rufen Sie uns gern unter 09122 6937302 an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin. Oder senden Sie uns einfach eine Nachricht. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!
Ihr Team von Datenschutz Prinz
Hier haben Sie die Möglichkeit, für alle Blog-Beiträge, die wir auf unserer Webseite veröffentlichen, Updates zu erhalten.
Damit verpassen Sie keine Neuigkeiten mehr in Sachen Datenschutz!
Um hier diese Inhalte zu sehen, stimmen Sie bitte zu, dass diese in die Webseite von https://www.datenschutz-prinz.de/ geladen werden.